Die Gemeinde hat einen neuen Pfarrer
Nach zwei ruhigen Sommermonaten der Vakanz zeigte sich die Friedenskirche gut gefüllt beim Einzug der Geistlichkeit um Dekanin Dr. Nina Lubomierski zum Gottesdienst mit Amtseinführung von Pfarrer Franz Menzl. Die Dekanin drückte ihre Freude darüber aus, dass Pfarrer Menzl, der seinen Dienst zunächst als katholischer Priester begann und im Jahr 2022 in die Evangelische Kirche ordinierte, nach zweijähriger Wirkungszeit in der Kreuzkirchengemeinde Aidenbach, Dekanat Passau, zurück zum Dekanat Landshut gekehrt ist. Dem Kirchenvorstand dankte sie an dieser Stelle, dass er die Umstrukturierungsprozesse mittrug; Pfarrer Menzl wird die Pfarrstelle künftig mit einem Umfang von 50 Prozent führen. Im Beisein von vier ausgewählten Assistenten spendete sie den Segen und führte ihn so in sein Amt ein. Pfarrer Menzl blickte in seiner Ansprache freudig in die Zukunft seiner künftigen Wirkungsstätte in der Kirchengemeinde. Er möchte nahe bei den Menschen sein. Die Kirchengemeinde verglich er mit dem Garten Eden: "Es gibt alte Bäume mit tiefen Wurzeln, aber auch junge Triebe die Pflege brauchen." Er wolle Neues wagen und Ecken, die besondere Zuwendung benötigen weiter pflegen, umschrieb er es. Nach Sendung und Segen schlossen sich zahlreiche Grußworte geistlicher und politischer Vertreter an. Sie alle wünschten Pfarrer Menzl gute Begegnungen mit offenen Menschen und eine lebendige Ökumene. Für die katholischen Nachbargemeinden sprachen Pfarrvikar Francis Nbuike Umeh aus Neufahrn sowie Pfarrer Patrice Kabwende für Mallersdorf-Pfaffenberg. Die Labertalgemeinschaft war vertreten durch Pfarrerin Veronika Mavridis und von der Michaelsbruderschaft, der Pfarrer Menzl angehört, war Pfarrer Peter Sachi aus München gekommen. Vertrauensfrau Sandra Sesselmann lud Pfarrer Menzl zu persönlichen Gesprächen in die Kirchengemeinde Rottenburg ein. Die politischen Gemeinden, vertreten durch die Bürgermeister Peter Forstner aus Neufahrn, Heike Berger aus Ergoldsbach und Christian Dobmeier aus Mallersdorf-Pfaffenberg überbrachten ebenfalls wie Mdl und stellvertretende Landrätin Ruth Müller Glückwünsche. Eine besondere Freude über die Zusammenarbeit mit Franz Menzl drückte Jürgen Schmid als Vertreter des Kirchenvorstands aus und überreichte einen Hirtenstab an den neuen Hausherrn. Bei Stehempfang und einem Gläschen Sekt war Gelegenheit für persönliche Worte mit dem neuen Pfarrer und um miteinander ins Gespräch zu kommen.
