Alle kamen zur Krippe

KIndervesper mit Krippenspiel am 24.12.25 stimmte Familien auf Weihnachten ein

Viele Familien, Großeltern und Kinder waren zur Kindervesper an Heiligabend gekommen. Staunen herrschte bei so manchem Kind, als beim Krippenspiel der Heilige Nikolaus erschien und zusammen mit den Tieren im Wald erzählte, was sich damals unter dem exzentrischen Kaiser Augustus zugetragen hatte. Wegen seiner angeordneten Volkszählung mussten Maria, die ein Kind erwartete, und Josef sich auf den Weg nach Bethlehem machen, wo das Jesuskind in einer ärmlichen Krippe geboren wurde. Alle kamen herbei, Hirten und Wirtsleute, Soldaten und die Tiere im Wald und huldigten ihm. Mit großen Eifer und Freude probten die Konfirmationsbewerber und Kinder aus der Pfarrei das Stück mit Pfarrer Gemkow, Rosa Schumann und Sabrina Obermeier und wurden dafür mit großem Applaus und Schokolade aus dem Nikolaussack belohnt. Der Kinderchor unter der neuen Leitung von Hannah Dambacher feierte ein gelungenes Debüt. Die musikalische Begleitung an Flügel und Orgel übnahm Hans Langrieger mit virtuosem Spiel und gab der Kindervesper einen festlichen Rahmen. 

 

 

 

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Chor Konzert der Extraklasse

Song Weavers Philippines gastierten im Kulturzentrum

Ein Konzert der Extraklasse gab es am 15. November 25 in der Friedenskirche. Die Song Weavers Philippines machten auf der Durchreise während ihrer Europa-Tournee nach Auftritten in den Niederlanden und Schweden Halt in Neufahrn. Der Chor begeisterte das Puplikum gleichermaßen mit internationalen und landestypischen Liedern in A capella. Die Mission der jungen Sängerinnen und Sänger, die Welt mit ihrer Musik etwas besser zu machen, gelang mit dem Klassiker "heal the world" von Michael Jackson und traf die Herzen der Zuschauer. Mit hoher gesanglicher Kunst und Stimmgewalt wurden Klassiker wie "Only you", "Circle of Life"  und "Holding out for a hero" von Boney Taylor dargeboten. Das französische Original von "I did it my way", vorgetragen von der Solistin Aurelia Sailer, stimmte etwas leisere Töne an. In dem breit gefächerten Repertoire des Chores sind philippinische und sakrale Musik feste Bestandteile und beides durfte kennengelernt werden. Am Konzertende und zwischendurch gab es begeisterten Beifall und spontan standing ovations vom Puplikum, bevor sich der Chor gestärkt mit bayrischen Schmankerln wieder aufmachte zum Flughafen um seine Mission in Italien weiter zu verfolgen. 

 

 

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"Eine rettende Hand" beim Kindergottesdienst

Kigo-Team feiert großen Kindergottesdienst 

Am 09. November 25,zur gewohnten sonntäglichen Gottesdienstzeit, gehörte die Friedenskirche den Kindern. Zusammen mit dem Team der Kinderkirche feierten Sie auf bunten Kissen um den Altar sitzend einen fröhlichen Kindergottesdienst. Zur Freude der Kinder gab es zum Eröffnungsgebet eine Überraschung in Form von bunten Frühstücksloops im kleinen Tütchen, dessen bunte Farben im Gebet für Danken, Leiden und Mut standen und zusammen verspeist wurden. Der "Offenbarung Jesu auf dem Wasser" aus Matthäus 14, 22-33, die kindgerecht als Rollenspiel von Birgit Kreuzpaintner, Sabrina Obermeier, Kristin Schönstein und Heike Sommer vorgetragen wurde,  lauschten alle gespannt und konnten sich so in die Gedanken der Fischer und Jünger Jesu hineinversetzen. Das Team wollte den Kindern vermitteln, "Jesus ist auch für dich da und streckt seine rettende Hand aus". Als Erinnerung durfte jedes Kind sein eigenes Boot bunt bemalen und mit nach Hause nehmen. Zum Ende des Gottesdienstes hin sangen alle das "Vater Unser", begleitet von Jürgen Schmid am Flügel und jedes Kind gab durch kräftigen Händedruck den Segen für den Nachhauseweg weiter.   

 

 

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Gospel-Express machte Halt in der Friedenskirche

Gospelchor begeisterte mit Herz und Leidenschaft am 26.10.25

Ein besonderes musikalisches Highlight durften die Besucher beim Konzert des Gospelchores "Gospel-Express" erleben. Unplugged, kraftvoll und mit viel Herz und Leidenschaft nahmen sie die Zuhörer mit auf eine Reise: "Let me right", das erste Lied, verbunden mit dem Glauben der Farbigen, Gott schickt einen Himmelswagen der sie sanft in eine andere Welt bringt. Die Sklaven verstanden in den biblischen Geschichten die Barmherzigkeit Gottes, schließlich führte Gott sein Volk durch die Wüste und gab ihm neue Heimat. Auch in Europa entstanden um 1700, gebeutelt durch Krankheit und Leid,  Lieder voller Dank  und Gottlob im Gesangbuch: "Lobe den Herrn meine Seele". Der Klassiker "Kumbayah mylord", "komm Gott, schau was aus deiner Welt geworden ist" durfte natürlich nicht fehlen. Diese und weitere Lieder gab die 8 köpfige Gruppe, die 1987 gegründet wurde und in allen Himmelsrichtungen Bayerns zuhause ist, zum Besten und begeisterte das Publikum mit Authentität und hoher gesanglicher Kunst. Nach lang anhaltendem Beifall verabschiedete sich der Gospel-Express mit "Verleih uns Frieden gnädiglich" von der Friedenskirche und trat wieder die Heimreise an. 

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Der Ernte gedankt

Neue Konfirmationsbewerber wurden vorgestellt am 05.10.2025

Mit einem fröhlichen Gottesdienst, ganz im Zeichen des Dankes für die Gaben Gottes, wurde der Erntedanksonntag gefeiert. 12 neue Konfirmationsbewerber stellten sich der Gemeinde vor und halfen eifrig mit bei der Gestaltung des Gottesdienstes. Sie brachten eine Schale mit Erde, einen Krug voll Wasser, Kaffe und Limo, eine Harke sowie einen Korb Obst zum geschmückten Erntealtar. All diese Gaben sind den Menschen von Gott geschenkt, dafür galt es zu danken und würdig umzugehen. Nachdenkliche Worte fand Pfarrer Gemkow dann in seiner Predigt, angelehnt an das Evangelium nach Lukas, 12, 15-21. "Lasst und nicht immer noch größere Scheunen bauen" meinte er. Nur das Leben im Hier und Jetzt haben wir in der Hand und dieses sollten wir jeden Tag bewusst leben! Die Buben und Mädchen trugen die Fürbitten vor und erhielten zum Abschluß einen persönlichen Segen von Pfarrer Gemkow.   

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Konfis starten gemeinsam in Plößberg

"StartKon" bringt Jugendliche aus sieben Kirchengemeinde zusammen

Ein Zeltlager voller Begegnungen, Gespräche und Gemeinschaft erlebten 10 Konfirmationsbewerber aus der Kirchengemeinde vom 17. bis 20. Juli 2025. 80 Konfirmationsbewerber und 36 Betreuer und Betreuerinnen aus dem Dekanat Landshut reisten auf den Zeltplatz nach Plößberg um dort gemeinsam in die Konfizeit zu starten. "StartKon", das große Zeltlager der Evangelischen Jugend im Dekanat findet jedes Jahr kurz vor den Sommerferien statt und bietet den jungen Menschen einen unvergesslichen Einstieg in ihre Konfizeit. Das diesjährte Thema lautete: "Meine Rolle in der großen Gemeinschaft der Christen". Was bedeutet Freundschaft? Welche Erwartungen habe ich an Kirche und Gemeinde? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Jugendlichen in Kleingruppen und Workshops auseinander. Es entstanden dabei kreative, bunte und lebendige Werke. Nach einem Abschlußgottesdienst mit persönlichem Segen traten alle nach vier Tagen voller aufregender Zeltplatzatmosphäre mit Lagerfeuer, Spielen und Gesprächen wieder die Heimreise an und die Konfis wurden in die weitere Begleitung durch ihre Kirchengemeinden auf dem Weg zur Konfirmation gegeben.  

In der Kirche übernachtet

Kinderferienprogramm am 02.08.25

16 Kinder nahmen am Ferienprogramm "Kirchgarten Camp" teil, welches kurzerhand aufgrund der schlechten Witterung in Kirche und Gemeinderäume verlegt wurde. Dies versprach aber nicht weniger Spannung und Gaudi. Die Zeit verging wie im Flug; dafür hatte das Team um Pfarrer Jörg Gemkow mit Spielen und allerlei Beschäftigung gesorgt. So kam bei der  "Reise nach Jerusalem" die Bewegung nicht zu kurz und mancher löste hochkonzentriert die Wortspiele und fand alle Tiernamen in einer kuriosen Geschichte. Bei einer kleinen Andacht erhielten die Kinder von Pfarrer Gemkow den Segen bevor sich alle mit selbstbelegter Pizza stärkten. Zum Anbruch der Dunkelheit startete der Kinoabend in der Kirche und nach nächtlichem Toben im Kirchgarten und Stockbrot grillen an der Feuerschale krochen alle müde in ihre Schlafsäcke. In manchen Ecken hörte man noch langes Ratschen und nach Kissenschlacht und Frühstück am Morgen wurden die glücklichen Kinder wieder in Empfang der Eltern genommen.    

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Gesegnet in die Sommerferien

Familiengottesdienst mit Chören und Fahrradsegnung am 26.07.25

Zum bevorstehenden Ferienbeginn wurde in der Friedenskirche unter excellenter musikalischer Begleitung ein Familiengottesdienst gefeiert. Mit seinem Urlaubskoffer, vollgepackt mit Symbolen für Liebe, Freundschaft, Mut und Hilfsbereitschaft, welche zu den Fürbitten der Kinder auf die Altarstufen gelegt wurden, begrüßte Pfarrer Jörg Gemkow die Familien und Gottesdienstbesucher. "Kirche für alle lebendig und unbeschwert erhalten!", genauso wie Jesus es gewollt hätte war seine Botschaft aus Evangelium und Ansprache. Für musikalischen Hochgenuss sorgte Kirchenmusikerin Benedicta Ebner. Sie vereinte ihre Chöre "VerEbnert" und die "Spatzen" und erntete dafür begeisterten Zwischenapplaus. Nach dem Gottesdienst segnete Pfarrer Gemkow draussen Fahrräder und Reisende, verbunden mit den besten Urlaubswünschen und die Kinder freuten sich über Christophorus-Plaketten für´s Radl. 

 

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75 Jahre Friedenskirche. Zwischen Vergangenheit und Bedeutungsverlust

Kirchengemeinde feiert Jubiläum am 25. Mai 2025

Bis auf den letzten Platz besetzt, so erwiesen die Gottesdienstbesucher der Friedenskirche am 25. Mai ihre Ehre beim Festgottesdienst zum 75-jährigen Jubiläum und erfolgreichem Abschluss der Sanierung. Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt, darunter die Landshuter Dekanin Dr. Nina Lubomierski, Pfarrer P. Dr. Panipitchai Sylvester von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Neufahrn und weitere Geschwister der katholischen Nachbargemeinden, der stellvertretende Landrat von Straubing-Bogen Bernhard Krempl, die Bürgermeister von Neufahrn/Ndb Peter Forstner, Bayerbach Werner Klanikow und vom Verstand der Erlus AG, Dr. Rüdiger Grau. Besonders gern begrüßt wurde Frau Gisela Fritz. Ihr Ehemann, Werner Fritz war von 1973 bis 1982 Pfarrer der Kirchengemeinde.

Der fröhliche und kurzweilige Gottesdienst wurde musikalisch exzellent von den Sängerinnen und Sängern des Chores "Verebnert" unter der Leitung von Kirchenmusikerin Benedicta Ebner gestaltet. Die Zuhörer freuten sich und klatschten teilweise begeistert zu den Rhythmen der Lieder mit. Ihren eigenen Gottesdienst feierten die Kinder im Pfarrsaal, wo Melanie Schmid zur Frage "Wie stelle ich mir meine Kirche vor?" mit den Kindern Bilder gestaltete.

Dankbar für die zurückliegenden Jahre der Friedenskirche fand Pfarrer Gemkow allerdings in seiner Predigt auch nachdenkliche und kritische Worte über die Rolle der Kirche, die sich einerseits in der Eventbranche wiederfindet, andererseits unter der "Bürokratie des Heiligen" leidet und in der Bedeutungslosigkeit zu versinken droht. 

Die Friedenskirche, als ehemalige "Notkirche" von Otto Bartning konzipiert, wurde nach Flucht und Vertreibung schlesischer Flüchtlinge zur kirchlichen Heimat. Sie hat die guten Voraussetzungen, Glauben und Zusammenhalt auch künftig zu vereinen. Er wünschte ihr, dass sie ein Ort der Begegnung bleibe, offen für alle Menschen unabhängig von Konfession und Herkunft. 

In schöner Erinnerung wird die Jubiläumsfeier auch dem Ehepaar Rosa und Markus Schumann bleiben. Pfarrer Gemkow nahm die Silberhochzeit der Pfarrsekretärin und des Vertrauensmannes im Kirchenvorstand zum Anlass, das Paar zu segnen und ihren Glauben an Ehe und Liebe zu erneuern.

In den sich anschließenden Grußworten erwähnte Dekanin Lubomierski nochmals die richtige, gleichwohl schmerzhafte Entscheidung, zugunsten der Erhaltung und Wandelung der Friedenskirche hin zu einem offenen Kulturzentrum die Versöhnungskirche in Ergoldsbach aufzugeben. Sie dankte den zahlreichen Fördergebern, mit deren Hilfe es gelungen sei dieses "Juwel" in Neufahrn als kirchlichen Ort und - dank der Partnerschaft mit der Kommune - auch als Kulturzentrum zu erhalten. Erster Bürgermeister Peter Forstner freut sich auf die Zusammenarbeit. Wegen der zahlreichen Anmeldungen wird ab September 2025 in den Räumen der Friedenskirche einer Kindergartengruppe vorübergehend Raum geboten. Pfarrer P. Dr. Panipitchai von der katholischen Schwestergemeinde überreichte symbolisch eine Friedenskerze, Frieden - den die Welt dringend benötige. Das Symbol der Friedenstaube soll daran erinnern. Auf die besondere Bedeutung und Verbundenheit der schlesischen Flüchtlinge zur ERLUS AG wies Dr. Rüdiger Grau, Vorstand der ERLUS Werke hin: Schlesier haben nach 1945 Arbeit bei der ERLUS gefunden und in der Friedenskirche eine neue Heimat. Dies symbolisiert der von der ERLUS gestiftete Taufstein aus hiesigem Ton. 

Wie wandlungsfähig die Friedenskirche ist, hat sie gezeigt: wegen der schlechten Witterung wurde das sich anschließende Gemeindefest kurzerhand in die Innenräume verlegt. Einladend geschmückte Tische luden zum Verweilen und weiteren Begegnungen ein. Der Kirchenvorstand hatte für Stehempfang und das leibliche Wohl gesorgt, unterstützt von der Metzgerei Sander aus Neufahrn und der Privatbrauerei Stöttner aus Pfaffenberg. 

Ein Beitrag von Dr. Stefanje Weinmayr, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und Tochter von Werner Fritz, ehemaliger Pfarrer in Neufahrn:

Flucht. Vertreibung. Neubeginn – Beitrag von Stefanje Weinmayr – Bayerischer Landesverein für Heimatpflege

 

 

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