Mit den "Spatzen" und dem Segen Gottes in die Ferien

Familiengottesdienst mit Kinderchor

"Trau Dich", stimmten die hellen Kinderstimmen des Kinderchores "Die Spatzen" unter der Leitung von Kirchenmusikerin Benedicta Ebner bei einem fröhlichen Familiengottesdienst am 10.07.22 an - und sie trauten sich! Schwungvoll und mitreißend sangen die Spatzen bei ihrem ersten Auftritt. So einen fröhlichen Gottesdienst wünschten sich die zahlreich erschienenen Gottesdienstbesucher, Eltern und Großeltern öfter und klatschten begeistert Beifall. Zum bevorstehenden Ferienstart hatten das Team der Kinderkirche mit den Kornfirmationabewerbern und Pfarrer Gemkow den Familiengottesdienst vorbereitet. "Ich packe meinen Koffer" hieß das Thema. Was hinein sollte, davon hatten die Kinder und Jugendlichen die unterschiedlichsten Vorstellungen: Fußball, Inliner, Flip-Flops, Kompass und Schweizer Messer durften ebensowenig fehlen wie Bücher, Kuscheltiere und-kissen. Das Wichtigste packte Pfarrer Gemkow noch obendrauf: Den Segen Gottes, mit dem alle Familien in den wohlverdienten Urlaub reisen und zurückkehren sollen. Der Sonntag ist heilig und Erholung ist heilsam. Einmal nichts tun - Gott macht es in der Schöpfungsgeschichte vor: "Am siebten Tag ruhte er sich aus. Vielleicht spannte er eine Hängematte zwischen zwei Wolken und schaute zufrieden auf seine Schöpfung!", mutmaßte schmunzelnd der Pfarrer in seiner Predigt. "Vielleicht sollten auch wir ganz bewusst das Handy einmal ausschalten und genießen, was Gott uns schenkt." Die Kinder erhielten für ihre Reise einen kleinen Reisekoffer mit der Bitte, eine Postkarte an das Pfarramt zu schicken. Mit den Urlaubskarten wird der nächste Familiengottesdienst am 18. September gestaltet.

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Die frohe Botschaft von Ostern

Ostergottesdienst mit Kindergottesdienst

"Jesus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!"; diese frohe Botschaft schallte am Ostersonntag durch die Friedenskirche. Familien mit Kindern füllten nach den langen Einschränkungen die Kirche mit Leben. Mit einem Leben, zu dem auch Tod und Abschied gehören. Jeder Mensch wird unweigerlich mit der Geschichte vom Tod Jesu und der Auferstehung konfrontiert. Sie wird so zum persönlichen Teil jedes Einzelnen. Auch der Kindergottesdienst stand ganz im Zeichen von Leben und der Auferstehung. "Leben ist stärker als der Tod, alle sollen spüren, dass es in dieser Welt hell geworden ist!" Mit einem Gebet führte das Kigo-Team die Kinder zur Geschichte von 'Mia, Theo und die Osterraupe' hin. Traurig musste Mia erleben, dass ihre Raupe gestorben war und nur der leere Kokon übrig blieb. Durch Ihren Tod ging jedoch ein neues Leben, ein wunderschöner Schmetterling hervor; den Kindern wurde schnell bewusst, dass auch der Tod von Jesus am Kreuz nicht mit dem Grab zu Ende ging. Wie der bunte Schmetterling fuhr er gen Himmel und ein Engel verkündete die frohe Botschaft: 'Halleluja, Jesus lebt!'. Die Auferstehung macht Hoffnung auf ein ewiges Leben; diese Hoffnung stellten die Kinder an einem Kreuz dar, dass sie mit bunten Schmetterlingen verzierten. Mit einer fröhlichen Polonaise durch den Kirchenraum und Ostereiersuche der Kinder endete der Gottesdienst. 

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Vom Einzug nach Jerusalem

Familiengottesdienst am Palmsonntag

Die Freude über den Einzug von Jesus wurde beim Familiengottesdienst am Palmsonntag sichtbar. Nachdem die Palmbüscherl vor der Kirche gesegnet wurden, zogen die Kinder mit Palmwedel in der Hand und dem Palmesel, gefolgt von den Gottesdienstbesuchern unter lauten "Hosianna"-Rufen in die Friedenskirche ein. Pfarrer Gemkow erinnerte in seiner Predigt zusammen mit den Kindern an das, was sich vor Jahrhunderten von Jahren zugetragen hatte; vom feierlichen Empfang Jesu in Jerusalem über sein Leiden und Sterben am Kreuz, bis hin zur Auferstehung am Ostersonntag. Jedes Kind erhielt einen persönlichen Segen und fröhliche Lieder rundeten den Gottesdienst ab.

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Gedenktag der Reformation

Gottesdienst mit Kindergottesdienst zum Reformationsfest

An Martin Luther und die Erneuerung der Kirche erinnerte der Gottesdienst zum Reformationsfest am 31.10.21. Gestaltet wurde er vom Kirchenvorstand und den Konfirmationsbewerbern. "Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gotte helfe mir, Amen.", soll Martin Luther der Legende nach auf dem Reichstag in Worms 1521 gesagt haben. Entgegen kirchlicher Autorität, gegen Mißstände in der Kirche verteidigt der Theologieprofessor Luther seine Glaubensüberzeugung und mußte die Spaltung der Kirche erleben. Welch menschliche Stärken für Veränderungen nötig sind, darüber hatten die Konfirmationsbewerber nachgedacht und den Gottesdienst mit ihren Gedanken bereichert. Für die Jüngeren ging es im Kindergottesdienst nebenan noch einmal um Erntedank. Ein selbst gestaltetes und befülltes "Flaschenterrarium" haben die Kinder mit heim nehmen können, um das Wachstum zuhause mitzuverfolgen. Der nächste Kindergottesdienst zum 1. Advent ist am 28.11. um 9.30 Uhr.

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Mit Freude danken

Kirchenvorstand feiert mit den Konfirmationsbewerbern Erntedank

Um ein kleines Wort mit großer Bedeutung drehte sich alles an Erntedank. Gemeinsam mit den Konfirmationsbewerbern gestaltete der Kirchenvorstand den Erntedankgottesdienst. Dass das Dankesagen manchaml als anstrengend empfunden werden kann oder nur aus Höflichkeit ausgesprochen wird um niemanden zu verletzen, brachten die Buben und Mädchen des neuen Konfirmationsjahrganges zum Ausdruck. Auch wenn man hin und wieder ein Dankeschön vermisst, sind es doch oftmals die guten Worte und das Dasein füreinander, dass mehr wert ist als ein zwanghaftes "Danke". Zum Dankesagen gehört unweigerlich die Freude und es braucht nicht immer ein Geschenk. Diese Freude bringen wir an Erntedank vor Gott und sagen im Gebet von Herzen danke für alles was er für uns Menschen geschaffen hat. Fünf Schalen, gefüllt mit Gaben, wurden symbolisch zum Altar gebracht. Sie standen für die große Vielfalt der Natur und das was daraus gewonnen werden kann. Mit einer leeren Schale gedachte man all derjenigen denen es nicht so gut geht und bat Gott um Mut, mit ihnen zu teilen. Der Gottesdienst wurde mit fröhlichen Liedern unter Klavierbegleitung von Roland Diegritz umrahmt, ehe der Kirchenvorstand die Gottesdienstbesucher mit einem irischen Segenslied verabschiedete.

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Dekanin Dr. Nina Lubomierski zu Besuch in der Kirchengemeinde

Einen lebendigen und fröhlichen Gottesdienst erlebten die Besucher am Sonntag, 27.06.2021, in der Friedenskirche. Dr. Nina Lubomierski, Dekanin des evangelischen Dekanats Landshut, konnte ein Jahr nach ihrem Amtsantritt das Versprechen einlösen, die Kirchengeminde zu besuchen und sich vorzustellen. Für die zahlreich erschienenen Besucher wurde der Sonntagmorgen zu einem Fest der Freude nach entbehrungsreicher Zeit. In ihrer Predigt ging die Dekanin auf die schwierige Zeit der evangelischen Flüchtlinge nach dem Krieg ein, die ihre Heimat verloren haben. Verlorene Heimat und Suche nach neuer Heimat sei auch die Situation der Christen heute, die sich von vielem Liebgewordenen trennen müssten. Einsparungen und Verlust kirchlicher Gebäude schmerzen. Doch wird der christliche Glaube wie ein Schatz weitergegeben und mit Leben erfüllt. Die Kirchengemeinde Neufahrn gehe diesen Weg mutig. Damit würdigte Dr. Lubomierski auch die Arbeit des Kirchenvorstands. Musikalisch erfrischend wurde der Gottesdienst von Kirchenmusikerin Benedicta Ebner und den B-Youngster gestaltet, deren Freude über die wiedergewonnene stimmliche Freiheit deutlich zu hören war. Nach dem Dank an die Mitwirkenden im Gottesdienst trafen sich Dekanin Dr. Lubomierski und der Kirchenvorstand zu einem Gespräch über aktuelle Fragen zur Gemeinde und der Renovierung der Friedenskirche.

Dekanin und KirchenvorstandPredigt Dr. Lubomierski